Saurer überragte bei Pinkafelds Finalsieg.

Saurer überragte bei Pinkafelds Finalsieg.

Angetrieben von Ex-Bundesliga-Profi Christoph Saurer fuhr Pinkafeld einen verdienten Finalsieg ein.

Knapp 600 Zuseher wollten sich am Pfingstmontag das BFV-Cupfinale zwischen den beiden Südklubs aus Güssing und Pinkafeld nicht entgehen lassen. Und die Zuseher bekamen auch ein richtig gutes Spiel zweier starker Mannschaften geboten.

Die Hausherren fanden dabei besser in die Begegnung und Marc Handel Mazetti markierte nach einem Konter die schnelle Führung für die Güssinger. Die Pinkafelder Gäste brauchtem, um ins Spiel zu finden. Nach und nach übernahmen die Hotwagner-Mannen aber die Kontrolle und vor allem Christoph Saurer machte irgendwann, was er wollte.

„Noch sind sie uns drei, vier Jahre voraus“

„Die letzten Wochen zehrten an unseren Kräften“, sagte GSV-Coach Hannes Winkelbauer und schoss nach: „Meine Burschen kämpften brav, aber wir kamen nicht an unsere 100 Prozent. Ich muss den Pinkafelder gratulieren: Sie sind der verdiente Sieger und bleiben für uns ein Vorbild. Noch sind sie uns drei, vier Jahre voraus.“

Es war eine Frage der Zeit, ehe der Ausgleich fallen sollte: Dieser war dann zwar glücklich – Dominik Sperl staubte aus kurzer Distanz ab – aber verdient. Schnell legte Saurer dann nach und noch vor der Pause sorgte ein unglückliches Eigentor für die Vorentscheidung. Winkelbauer: „Für uns geht eine wunderbare Saison mit dem 2. Liga-Meistertitel und einem super schönen Abschluss zu Ende.“

Kurz nach der Pause war es abermals Saurer, der per Einzelaktion auf 1:4 erhöhte. Dann war viel Leerlauf dabei, wobei Roman Rasser (80.) noch verkürzen konnte. Zu mehr reichte es nicht. Stolz war Pinkafeld-Trainer Florian Hotwagner: „Das ist eine geile Geschichte! Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und auch der verdiente Sieger. Wir hielten immer an unserem Plan fest und zogen ihn auch durch.“ Auch zu Saurer hatten beide Trainer eine Meinung: „Ein Mann von Extra-Klasse“, so Winkelbauer und Hotwagner ergänzte: „Es war von allen gut, aber er war eben extrem gut.“

Neusiedler Frauen mit dem Premieren-Sieg

Beim erstmals ausgetragenen Frauen-Pokal setzten sich die favorisierten Neusiedlerinnen mit zwei Siegen aus ebensovielen Spielen vor der 1b des FC Südburgenland und Mönchhof durch. Sektionsleiter Michael Feucht: „Unterm Strich war es in beiden Spielen eine geschlossen gute Leistung. Dass der erste Damen-Cup-Sieger Neusiedl heißt, ist natürlich umso schöner.“

 Text: von Patrick Bauer. Erstellt am 12. Juni 2019 (03:35)

Foto: Hans K. >> Danke