Bgld. - Tirol (Knaben) 1:2

Bgld. - Tirol (Knaben) 1:2

In der 1. Halbzeit hatten wir den Wind im Rücken und waren auch die spielbestimmende Mannschaft mit mehr Ballbesitz. Es ist einige Male gelungen das Spiel über die Flanken vorzutragen und so in Strafraumnähe zu kommen jedoch ohne dass daraus große Torchancen resultierten. In der 20. Minute konnte Martinov dann nach einer sehr guten Aktion über mehrere Stationen (Martinov, Hahnenkamp und Lang) den bis dahin verdienten Führungstreffer erzielen.

In dieser Phase des Spiels haben es die Heimischen jedoch verabsäumt nachzusetzen und sich einen größeren Vorsprung zu erspielen. Es war eher so, dass man darauf Bedacht war das Ergebnis zu halten und in die Halbzeitpause zu bekommen.

So war es dann auch dass man nach ein paar Halbchancen (meistens durch Flankenbälle über die rechte Seite) mit einem knappen 1-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause spielten dann die Gäste aus Tirol mit dem Wind im Rücken. Das merkte man jetzt auch im Spiel und hatten die Tiroler jetzt mehr vom Spiel. Leider viel gleich recht bald nach dem Wiederanpfiff (46. Minute) der Ausgleichstreffer nach einer gelungenen Einzelaktion durch den auffälligsten Spieler auf dem Platz (Nr. 10 / Tirol) und somit war der knappe Vorsprung wieder dahin.

Das Spiel stand dann bis zur 73. Minute auf des Messers Schneide. Bis dahin hatten beide Mannschften noch je eine gute Einschussmöglichkeit (Kettner für die Burgenländer).

In der Endphase des Spiels resultierte nach einer missglückten und unnötigen Faustabwehr durch den Torhüter der Burgenländer (Schlögl) ein Eckball für Tirol. Diesen konnte wiederum die Nr. 10 der Tiroler direkt (unter Mithilfe des Windes) in ein Tor verwandeln.

Jetzt wurde von den Burgenländern nocheinmal versucht mit allen Mitteln (4 Stürmern) den Ausgleich zu erzielen. Da diese Mittel aber keine tauglichen waren, fand man auch keine konkrete Ausgleichschance mehr vor. 

Rainer Messetler (Trainer): "Leider haben wir es verabsäumt einen schlagbaren Gegner speziell in der 1. Halbzeit mehr unter Druck zu setzen und uns mehr konkrete Torchancen zu erspielen. Dass es dann in der 2. Halbzeit, gegen den Wind, schwierig wird das Ergebnis zu halten bzw. noch auszubauen war uns natürlich bewusst, da ja Tirol mit dem Rücken zur Wand stand und alles versuchen musste um den Anschlusstreffer zu erzielen.

So wie ich das sehe war dann nach dem frühen Ausgleichstreffer der Tiroler (6. Minute der 2. Halbzeit) wieder dieses "Nur-ja-nicht-wieder-verlieren" Gefühl zu spüren und so haben wir dann ab diesem Zeitpunkt auch gespielt.

Und was sich wieder einmal gezeigt hat war die Tatsache, dass gegen uns, wie in den Spielen zuvor auch, ein überragender Spieler reicht, der den Unterschied ausmacht und dann das Spiel zu Gunsten der Gegner auch entscheidet. So ein Ausnahmespieler fehlt ganz einfach in unseren Reihen.

In Summe muss man ganz deutlich sagen, dass die 1:2 Niederlage eine Riesenentäuschung für uns alle ist!"

Aufstellung: Schlögl; Trimmel (Wessely), Leopold, Stöger (K), Hartner; Wisak; Hahnenkamp (Federer), Strodl, Martinov (Kracher), Fürst; Lang (Kettner);

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