Die Geschichte des BFV

Die Geschichte des BFV


Die Anfänge

Der Burgenländische Fußball-Verband besteht seit 1923. Die Arbeit wurde während den Jahren des zweiten Weltkrieges niedergelegt und danach wieder aufgenommen. Die politischen Verhältnisse waren für den Fußballsport in den ersten anderthalb Jahrzehnten nicht gerade förderlich. Mit der Vereinigung der Arbeiterfußballvereine Österreichs (VAFÖ) gab es für den BFV noch einen Nebenverband, der ebenfalls tüchtig arbeitete. Die bürgerkriegsartigen Ereignisse von 1934 hatten eine einschneidende Zäsur in der Aufwärtsentwicklung des burgenländischen Fußballvereinswesens zur Folge. Das Werk der "Gründerväter" wurde förmlich zerschlagen.

Die Kriegsjahre

Der Burgenländische Fußballverband wurde quasi in zwei Verbände geteilt: Kreis Nord mit Eisenstadt und Kreis Süd mit Oberwart. 1936 löste sich der "Burgenländische Fußballverband Kreis Nord" sozusagen "freiwillig" auf, es gab nur mehr Freundschaftsspiele. 1938 kam überhaupt das Ende. Die Vereine wurden dem Reichssportverband angeschlossen. Kaum war der Krieg vorbei und der Friede wieder ins Land gezogen, rührte sich im wiederauferstandenen Lande Burgenland auch der Fußballsport. Schon im Oktober 1945 kam es zur Wiedergründung des Burgenländischen Fußballverbandes, der auf seiner ersten Hauptversammlung am 19. Jänner 1946 Otto Willomitzer zu seinem Präsidenten wählte.

Der Aufstieg und das neue Verbandshaus

Als in den Oktobertagen 1945 der BFV wiedergegründet wurde, hatte er sein Sekretariat in Eisenstadt, Pfarrgasse 8. Lange Zeit mußte man auf engem Raum die Geschäfte abwickeln. Der Vorstand war bestrebt zu einem eigenen Heim zu kommen. Man übersiedelte 1960 in die Haydngasse. Ende der Siebziger Jahre war der BFV vereinsmäßig immer stärker geworden, die Sekretariatsarbeiten nahmen zu und Sitzungen und Tagungen füllten die Räume. Am 3. Februar 1984 beschloß der BFV-Vorstand, ein rund 30.000 m² großes Grundstück im Süden von Eisenstadt zu kaufen, das zur Errichtung einer neuen Verbandsanlage dienen sollte. Am Hotterweg 67 sind heute Trainingsplätze und das BFV-Haus mit Unterkünften untergebracht. Am 19. August 1989 fand die erste Sitzung des Verbandsvorstandes im neuen Haus statt. Fußballvereinsfunktionäre aus dem ganzen Burgenland, aber auch Politprominenz mit Landeshauptmann Hans Sipötz und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Franz Sauerzopf an der Spitze hatten sich am 2. Juni 1990 hier eingefunden, um das neue Verbandshaus des BFV seiner Bestimmung zu übergeben. Seit damals steht dem BFV und seinen Vereinen eine Anlage zur Verfügung, auf der Trainingslager, Kurse, Tagungen, Schulungen usw. durchgeführt werden können.